Pakistanisch · 1 Stunde 10 Minuten · Getestetes Rezept

Samosa (knusprige Kartoffelteigtaschen)

Die Samosa ist wohl der beliebteste Snack auf dem Subkontinent – eine knusprige, goldgelbe, dreieckige Teigtasche mit würziger Kartoffel-Erbsen-Füllung. Der Zauber liegt im Kontrast: eine mürbe, blätterige Schale, unter der ein warmes, duftendes, leicht trockenes (im besten Sinne) Kartoffelpüree wartet, durchzogen von Kreuzkümmel, Koriander und grünen Chilis. Samosas sind das Herzstück jeder Teepause, jeder Party und jedes Ramadan-Tisches. Selbstgemachte Samosas brauchen etwas Geduld – Teig, Füllung, Falten – aber der Lohn ist unendlich viel besser als alles Tiefgekühlte, und sie lassen sich wunderbar einfrieren, um sie bei Bedarf frisch zu frittieren. Serviere sie heiß mit Tamarinden- und Minz-Chutney.

Knusprige goldgelbe Samosas auf rustikalem Teller mit Minz-Chutney, Tamarinden-Chutney, Zitrone und grünen Chilis
40 Minuten (plus 30 Minuten Teigruhe) Zubereitung30 Minuten cuisson1 Stunde 10 Minuten total12 PortionenMittel~210 Kalorien par portion

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 2 Tassen Weizenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Ajwain-Samen (Königskümmel) oder Kreuzkümmelsamen (optional)
  • 4 EL Ghee oder neutrales Öl
  • 1/2 Tasse kaltes Wasser (etwa), nach Bedarf
  • Für die Füllung:
  • 4 mittelgroße Kartoffeln (etwa 1 1/2 Pfund), gekocht und grob zerstampft
  • 1/2 Tasse grüne Erbsen (tiefgekühlt), gekocht
  • 2 EL neutrales Öl oder Ghee
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Senfsamen (optional)
  • 1 grüne Chili, fein gehackt (nach Geschmack)
  • 1 TL geriebener frischer Ingwer
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Amchur (getrocknetes Mangopulver) oder 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Salz, plus mehr zum Abschmecken
  • 2 EL gehackter frischer Koriander
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung

  1. Den Teig machen: Mehl, Salz und Ajwain vermischen. Das Ghee mit den Fingern einarbeiten, bis die Mischung wie Semmelbrösel aussieht. Nach und nach kaltes Wasser zugeben und einen festen, glatten Teig kneten. Abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen – ein gerasteter, geschmeidiger Teig ist die Grundlage für dünne, knusprige Samosas.

  2. Die Füllung machen: das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmel, Fenchel und Senfsamen 30 Sekunden aufziehen, dann die grüne Chili und den Ingwer für weitere 30 Sekunden zugeben.

  3. Kurkuma, Koriander, Garam Masala, Amchur und Salz zugeben. 30 Sekunden rühren, dann das Kartoffelpüree und die Erbsen hinzufügen. 2–3 Minuten unter Rühren garen, bis alles gut vermengt ist und sich die Gewürze gleichmäßig verteilt haben. Frischen Koriander unterheben und vollständig abkühlen lassen – eine kalte Füllung lässt sich viel leichter einpacken.

  4. Den Teig in 12 gleich große Kugeln teilen. Jede zu einem dünnen Kreis von etwa 6 Zoll Durchmesser ausrollen und in der Mitte halbieren, sodass zwei Halbkreise entstehen.

  5. Jede Samosa formen: einen Halbkreis nehmen, die gerade Kante anfeuchten, die beiden geraden Kanten zusammenführen, sodass ein Kegel entsteht, und verschließen. Den Kegel mit der Kartoffelfüllung füllen, die offenen oberen Kanten zusammendrücken und fest falten, bis ein Dreieck entsteht.

  6. Einen tiefen Topf mit 2 Zoll Öl füllen und auf 350°F (175°C) erhitzen. 3–4 Samosas auf einmal frittieren, ohne den Topf zu überfüllen, 4–5 Minuten unter Wenden, bis sie tief goldgelb und auf allen Seiten knusprig sind. Nicht hetzen – eine moderate Öltemperatur gart die Schale durch und macht sie zugleich knusprig.

  7. Auf einem Abtropfgitter abtropfen lassen. Heiß mit Tamarinden- und Minz-Chutney servieren.

Tipps fürs Gelingen

  • Der Teig muss fest und gut gerastet sein – ein weicher Teig ergibt dicke, teigige Schalen. Fühlt er sich nach dem Ruhen nicht geschmeidig an, knete ihn noch kurz nach.
  • Die Füllung vor dem Befüllen vollständig abkühlen lassen. Heiße Füllung macht den Teig klebrig und schwer zu verarbeiten.
  • Die geformten, ungefritierten Samosas einzeln einfrieren und dann in einem Beutel bis zu 3 Monate lagern. Tiefgekühlt in 350°F heißem Öl frittieren – ein bis zwei Minuten länger.

Häufige Fragen

Warum werden meine Samosas fettig?
Das Öl ist zu kühl oder die Portion war zu groß. Bei konstanten 350°F in kleinen Mengen frittieren. Sinkt die Temperatur, saugt der Teig Öl auf, statt knusprig zu werden. Auf einem Abtropfgitter abtropfen lassen, damit der Dampf entweichen kann.
Warum platzen meine Samosas oder laufen aus?
Meist war die Füllung zu nass, zu heiß beim Einpacken oder die Kanten waren nicht richtig verschlossen. Die Füllung abkühlen und leicht antrocknen lassen und die Kanten fest zusammendrücken – ein wenig Wasser auf der Naht hilft beim Kleben.
Kann ich Samosas statt zu frittieren backen oder in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Ja. Mit Öl bestreichen und bei 400°F (200°C) 20–25 Minuten backen, auf halbem Weg wenden, oder in der Heißluftfritteuse bei 375°F 15–20 Minuten garen. Sie werden nicht so goldgelb und knusprig wie frittiert, sind aber trotzdem köstlich und viel leichter.
Kann ich eine Fleisch-Variation der Samosa machen?
Absolut – Keema-Samosas sind beliebt. Nimm statt der Kartoffeln die würzige Rind-Keema-Füllung, lasse überschüssiges Fett abtropfen und folge demselben Teig- und Faltverfahren.

Verwendetes Equipment

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