Pakistanisch · 1 Stunde 10 Minuten · Getestetes Rezept

Halwa Puri (Grieß-Halwa & frittiertes Puri zum Frühstück)

Halwa Puri ist das Wochenendfrühstück, das den Tisch zu einem kleinen Festmahl macht: Teller mit knusprigen, aufgepufften Puri (tief frittierten Fladenbroten), eine Schale warmem, orangefarbenem Grieß-Halwa mit Kardamom und Safran, würziges Kichererbsen-Curry (Chanay), Pickles, Zwiebelscheiben und eine Kanne milchigen Chai. Es ist das Frühstück der Sonntagmorgen und festlichen Anlässe – die Art von Mahlzeit, bei der man mit der Familie verweilt. Puri ist einfach zu machen – ein gekneteter Mehlteig, dünn ausgerollt und frittiert, sodass er zu einer knusprigen, goldgelben Scheibe aufballoniert. Das Halwa ist Grieß, in Ghee mit Zucker und Wasser gegart, bis er weich und puddingartig ist. Zusammen mit dem würzigen Kichererbsen-Curry trifft der Teller jeden Ton: knusprig, weich, süß, herzhaft und würzig.

Halwa Puri Frühstück mit knusprigen goldenen Puri, einer Schale orangefarbenen Grieß-Halwa, Chana-Kichererbsen-Curry, Pickles und Tee auf einem Messingtablett
30 Minuten (plus 30 Minuten Teigruhe) Zubereitung40 Minuten cuisson1 Stunde 10 Minuten total4 PortionenMittel~560 Kalorien par portion

Zutaten

  • Für die Puri (8-10):
  • 2 Tassen Weizenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Ajwain- oder Kreuzkümmelsamen (optional)
  • 2 EL Ghee oder neutrales Öl
  • 1/2 Tasse warmes Wasser (etwa), nach Bedarf
  • Öl zum Frittieren
  • Für das Halwa:
  • 1 Tasse feiner Grieß (Suji / Rava)
  • 1/2 Tasse Ghee oder Butter
  • 3/4 Tasse Zucker (nach Geschmack anpassen)
  • 2 Tassen Wasser
  • 3–4 grüne Kardamom-Kapseln, zerdrückt
  • Eine Prise Safranfäden (optional)
  • 2 EL Mandeln, Pistazien oder Rosinen
  • Für das Chana (Kichererbsen-Curry), optional:
  • 1 Dose Kichererbsen, abgetropft
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • Salz nach Geschmack
  • Zum Servieren, optional: Pickles, Zwiebelscheiben, grüne Chilis, Chai

Zubereitung

  1. Den Puri-Teig machen: Mehl, Salz und Ajwain vermischen, dann das Ghee einarbeiten, bis es krümelig ist. Nach und nach warmes Wasser zugeben und einen festen, aber geschmeidigen Teig kneten. Abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.

  2. Den Teig in 8–10 Kugeln teilen. Jede zu einem dünnen Kreis von etwa 4–5 Zoll Durchmesser ausrollen. Bemehlt und abgedeckt halten, damit sie nicht austrocknen.

  3. 1 1/2 Zoll Öl in einem tiefen Topf auf 360°F (180°C) erhitzen. Die Puri einzeln frittieren: sanft hineingleiten lassen, und innerhalb von Sekunden bläht sie sich auf. Mit einer Schaumkelle sanft antippen, damit sie aufballoniert. 30–40 Sekunden pro Seite frittieren, bis sie golden und knusprig ist. Auf einem Abtropfgitter abtropfen lassen. In einer abgedeckten Schale warm halten.

  4. Das Halwa machen: das Ghee in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, den Grieß zugeben und unter ständigem Rühren rösten, bis er hellgold wird und nussig duftet, 4–5 Minuten.

  5. Währenddessen Wasser, Zucker und zerdrückten Kardamom aufkochen. Den heißen Sirup vorsichtig in den gerösteten Grieß gießen (es spritzt), dabei ständig rühren. Köcheln, bis das Halwa dick wird und sich von den Pfannenrändern löst, 3–4 Minuten. Safran und Nüsse unterrühren und 1 weitere Minute garen.

  6. Für das Chana (optional): den Kreuzkümmel im Öl aufziehen, die Kichererbsen mit den Gewürzen und einem Schuss Wasser zugeben und 5 Minuten köcheln, bis es sämig ist.

  7. Das Festmahl anrichten: die heißen Puri mit dem Halwa, dem Chana, Pickles, Zwiebeln und Chai servieren. Traditionell isst man Puri zusammen mit Halwa und Chana, für einen süß-herzhaften Bissen.

Tipps fürs Gelingen

  • Die Puri muss aufpuffen – das ist das Zeichen für die richtige Öltemperatur und einen feuchten genug Teig. Puffen sie nicht, ist das Öl zu heiß oder zu kühl; peile konstante 360°F an.
  • Den Grieß lange genug rösten, bis er nussig duftet – zu kurzes Rösten lässt das Halwa roh und pastös.
  • Alles am besten frisch machen und sofort heiß servieren: Puri verlieren ihre Blähe, und Halwa schmeckt warm am besten.

Häufige Fragen

Warum puffen meine Puri nicht auf?
Meist ist das Öl nicht heiß genug, der Teig zu trocken oder die Puri zu dick. Bei konstanten 360°F frittieren, den Teig feucht und geschmeidig halten, dünn ausrollen und sanft hineinlassen. Ein wenig Dampf im Teig ist es, der sie aufballonieren lässt.
Kann ich Halwa Puri vorab zubereiten?
Puri sind frisch am besten – sie verlieren ihre knusprige Blähe schnell. Das Halwa und das Chana lassen sich einen Tag vorher machen und aufwärmen. Falls nötig, kannst du auch rohen Puri-Teig einfrieren und kalt frittieren, aber frisch ist deutlich besser.
Ist Halwa Puri vegetarisch?
Ja – Puri, Halwa und Chana sind alle vegetarisch. Nimm einfach Pflanzenöl, wenn du es vegan möchtest, und lasse das Ghee weg oder verwende eine pflanzliche Alternative.
Wie isst man Halwa Puri üblicherweise?
Traditionell reißt man die Puri und isst sie mit sowohl dem süßen Halwa als auch dem würzigen Chana, sodass jeder Bissen süß und scharf ausbalanciert. Joghurt, Pickles (Achar), Zwiebelscheiben und eine Tasse milchiger Chai runden das Buffet ab.

Verwendetes Equipment

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