Zutaten
- Für den Teig:
- 2 Tassen Vollkorn-Atta (Chapati-Mehl)
- 1/2 TL Salz
- 1 TL neutrales Öl oder Ghee
- 3/4 Tasse warmes Wasser (etwa), nach Bedarf
- Für die Füllung:
- 3 mittelgroße Kartoffeln (etwa 1 Pfund), gekocht und geschält
- 1 grüne Chili, fein gehackt (nach Geschmack)
- 1/2 TL geriebener frischer Ingwer
- 1/2 TL geröstete Kreuzkümmelsamen
- 1 TL gemahlener Koriander
- 1/2 TL rotes Chilipulver
- 1/2 TL Amchur oder 1 TL Zitronensaft
- 1/2 TL Chaat Masala oder Garam Masala (optional)
- Salz nach Geschmack
- 3/4 TL getrocknete Bockshornkleeblätter (Kasuri Methi), optional
- Frischer Koriander, gehackt
- Ghee oder Butter zum Braten und Servieren
Zubereitung
Den Teig kneten: Mehl, Salz und Öl vermischen, dann nach und nach warmes Wasser zugeben und einen weichen, geschmeidigen Teig kneten. Abdecken und 30 Minuten ruhen lassen – ein gerasteter Teig lässt sich viel besser ausrollen.
Die Füllung machen: die gekochten Kartoffeln grob zerstampfen (nicht pürieren). Grüne Chili, Ingwer, Kreuzkümmel, Koriander, rote Chili, Amchur, Chaat Masala, Salz, Bockshornkleeblätter (falls verwendet) und frischen Koriander unterrühren. Die Füllung muss dick sein und beim Zusammenpressen halten – ist sie zu nass, bricht sie aus dem Paratha heraus.
Den Teig in 8 gleich große Kugeln teilen. Jede Kugel zu einem kleinen Kreis von etwa 4 Zoll Durchmesser ausrollen.
Einen großzügigen Haufen (etwa 2 EL) Füllung in die Mitte eines Kreises setzen. Die Ränder darüber zusammenziehen und über der Füllung falten, bis eine Kugel entsteht. Oben zusammenkneifen, dann sanft mit der Handfläche flach drücken.
Mit bemehltem Nudelholz und Brett die gefüllte Kugel sanft zu einem größeren Kreis von etwa 7–8 Zoll Durchmesser ausrollen. Von der Mitte nach außen rollen, dabei drehen, und nicht zu fest drücken, sonst bricht die Füllung heraus.
Einen Tawa oder eine Gusseisenpfanne bei mittel-hoher Hitze erhitzen. Das Paratha auf die heiße Fläche legen und 1–2 Minuten garen, bis Blasen erscheinen. Wenden und ein wenig Ghee auf der gegarten Seite verteilen. Die andere Seite garen, dann noch einmal wenden, Ghee auftragen und sanft andrücken, bis beide Seiten golden, aufgepufft und knusprig mit blätterigen Flecken sind.
Sofort heiß servieren, mit einem Stück Butter, das darauf schmilzt, dazu Joghurt, Pickles und Chai. Das Paratha bleibt nur heiß knusprig, also direkt servieren.
Tipps fürs Gelingen
- Eine eher trockene Füllung ist unverhandelbar – zu nasse Kartoffelfüllung bricht durch den Teig. Drücke überschüssige Feuchtigkeit aus der Füllung heraus, und ist sie klebrig, gib einen Löffel Mehl oder Semmelbrösel dazu.
- Sanft und gleichmäßig rollen, von der Mitte nach außen, den Teig dabei drehen, damit er rund bleibt. Zu festes Drücken reißt den Teig und drückt die Füllung heraus.
- Die Ruhe macht den Teig geschmeidig genug zum dünnen Ausrollen. Nicht hetzen – 30 Minuten machen einen echten Unterschied.
Häufige Fragen
Warum platzt mein Paratha beim Ausrollen oder Braten auf?
Meist ist die Füllung zu nass oder zu großzügig, oder der Teig wurde zu forsch ausgerollt. Eine trockenere Füllung verwenden, weniger davon, und sanft und gleichmäßig rollen. Außerdem darauf achten, dass die Teigkugeln vor dem Ausrollen richtig verschlossen sind.
Was ist der Unterschied zwischen Paratha und Roti?
Roti ist ein schlichtes ungesäuertes Fladenbrot aus nur Mehl, Wasser und Salz. Paratha wird mit Fett in Schichten gefaltet (oder mit einer Füllung wie Kartoffel) und mit Ghee gebraten, was eine blätterige, reichhaltigere Textur ergibt. Aloo Paratha ist die gefüllte Variante.
Kann ich Aloo Paratha vorbereiten und einfrieren?
Ja. Die ausgerollten, ungegarten Paratha zwischen Backpapier einfrieren und bis zu 3 Monate lagern. Tiefgekühlt auf dem heißen Tawa garen – einfach ein paar Minuten pro Seite zugeben. Sie frieren und wärmen erstaunlich gut auf.
Kann ich Weizenmehl statt Vollkornmehl verwenden?
Das geht, aber Vollkorn-Atta ist traditionell und gibt die richtige Textur und den richtigen Geschmack. Mit Weizenmehl wird das Ergebnis etwas weicher und weniger rustikal; passe das Wasser nach Bedarf an.
Verwendetes Equipment
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